Blog Exkursion nach Krombach
| Einer Anregung unseres Kameraden Helmut Üdelhofen folgend, doch mal wieder eine Brauerei zu besichtigen, unternahmen wir am letzten Freitag eine kleine Bustour in das schöne Sauerland nach Krombach. | ![]() |
Es ist nicht so, als hätten wir hier im Rheinland nicht genug Brauereien, aber unser Helmut ist Mitarbeiter der selbigen Brauerei und da liegt es nahe diese auch zu besuchen. Krombach liegt in einer herrlichen Landschaft, die schon zum Urlaub machen einlädt, aber heute war Besichtigung angesagt. Nach einer kurzen Begrüßung und der Verkabelung aller Gäste mit kleinen Funkempfängern, welche ein einwandfreies verstehen der Gruppenführerin ermöglichten, ging es zunächst in ein kleines Kino, wo wir mit einem kleinen Film auf das nun Folgende eingestimmt wurden. Der Eine oder Andere bekam jetzt schon einen trockenen Hals, aber leider setzte der liebe Gott die Arbeit vor das Vergnügen. Wegen der vielen Teilnehmer fing für unsere Gruppe die Führung, in der Wasch- und Abfüllanlage an. Wir zäumten das Pferd also von hinten auf. Was gibt es da alles zu erzählen, am besten schaut ihr euch die Bilder an. Wenn man das Wort Brauerei hört, hat man so seine Vorstellung von solch einer Anlage, vor allem im Bezug auf die Größe. Aber wer sich die Krombacher Brauerei anschaut möchte gern das Wort Fabrik in den Mund nehmen. Alleine 40 Braumeister tun hier ihren Dienst. Der Ausstoß beträgt, 800.000 Kästen am Tag, da ist das Fassbier noch nicht mit eingerechnet. Jetzt zur Fußballweltmeisterschaft wir dort 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche gearbeitet.
Nach diesem Teil der Besichtigung ging es auf die andere Straßenseite in die Produktion. Ah, es roch schon nach Hopfen und Malz, aber die Kessel waren alle leer, dafür war es in der Halle ganz schön warm. Man sagte uns, dass diese acht Kessel nur ein kleiner Teil der Anlage wären und dass das eigentliche Brauen in einer größeren Halle nebenan stattfinden würde. Nach dieser 1½-stündigen Tour ging es dann in die Braustube. Wurde auch Zeit, wir hatten schon einen ganz schönen Brand der gelöscht werden wollte. Mit leckeren Brot und saftigen Schinken und Krombacher bis zum Abwinken feierten wir einen schönen Nachmittag. Dann ging es gegen 21 Uhr mit dem Bus wieder Richtung Heimat. Mit ein paar Flächchen Krombacher, die uns Helmut noch mitgebracht hatte und mit fröhlichen Liedern auf den Lippen waren wir schnell wieder in Menden. Der Busfahrer nahm die, die noch Lust auf feiern hatten mit nach Hangelar zum Bikertreffen der Bundespolizei. Gegen zwei Uhr war aber dann auch der letzte wieder geschafft zuhause.
Wer jetzt auch Lust bekommen hat, hier der Link zu Krombacher, mit allen Infos.
Hier gehts zu den Bildern...Dieser Artikel wurde am 16. Juni 2010 um 19:01 Uhr von Rainer van Engelshoven verfasst und in "Feste und Feiern" abgelegt.

