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Blog Tour nach Emden


Um 6:15 Uhr in der Frühe starteten wir am letzten Freitag von unserem Feuerwehrhaus aus in Richtung Emden. Rainer verteilte sofort seine Schinken-Käse-Croissants, die waren noch ganz warm, hmmm, waren die lecker. Dazu ein Tässchen Kaffee, den unser Reiseleiter Hubert servierte.

Auf dem Rastplatz Ohligser-Heide nahmen wir noch ein paar Passagiere auf. Dann führte uns unsere Reise zunächst nach Haselünne zu Berentzen. Was es da gibt ist ja wohl klar. Gott sei Dank brauchten wir uns da keine Fabrik mit laut rappelnden Förderbändern und Gabelstapler, die palettenweise LKW´s beladen anzuschauen und bekamen keine exorbitanten Zahlen von Verbrauch, Ausstoß und Umsatz an den Kopf geworfen. Nein, der Weg führte uns direkt in das alte, durchaus sehenswerte Museum, mit den antiquarischen Destillen, und Gerätschaften zur Alkoholherstellung. Nach einer ausgiebigen, geführten Besichtigung, folgte eine kleine Kostprobe der Berentzener-Köstlichkeiten. Leicht tüddelig ging es danach in den Shop. Ob das so gewollt ist? Nun ja, mit reichlich Proviant stiegen wir wieder in den Bus und fuhren weiter nach Emden in unser Vier-Sterne-Hotel, das wir am Nachmittag erreichten.

Nach dem Beziehen unserer Zimmer und einer kurzen Orientierung ging es direkt in die Innenstadt, wo sich unsere Abteilung in kleine Gruppen auflöste. Einige unternahmen eine Hafenrundfahrt, andere gingen durch die Stadt und besichtigten die Sehenswürdigkeiten oder tranken irgendwo einen Kaffee und aßen ein Stückchen Kuchen dazu. Wieder andere versuchten ihre Berentzen-Vorräte aufzufüllen.

Am Abend trafen sich alle wieder im Hotel. Nach einem guten Abendbrotbuffet unterhielt uns Percy auf seiner Orgel mit Musik. Vom Roten Pferd bis zum Sirtaki war alles dabei. Mit dem Kölschen Liedgut tat er sich ein bisschen schwer. Darum bekam er auch von uns das wohlbekannte „Heimweh nach Köln“ von Willi Ostermann in kölsch und hochdeutsch zu Studienzwecken aufgeschrieben. Die Ehrenabteilung zeigte sich an diesem Abend als Sieger. So saßen sie noch vollständig am Tisch, wo die Jugend schon lange in den Betten lag.

Am Samstagmorgen mussten wir schon früh aus den Federn, denn wir wollten nach Norderney fahren. Nach einem guten Frühstück fuhren wir mit dem Bus nach Norddeich Mole zur Fähre. Es war ein herrlicher Morgen mit blitzeblauem Himmel aber kühl und windig. Nach einer ruhigen Überfahrt, vorbei Seehunden, legten wir nach 50 Minuten auf Norderney an. Hier verteilte sich unsere Gruppe wieder und man verbrachte den Tag, jeder nach seiner Fasson. Am Abend war Matjesessen auf dem ehemaligen Feuerschiff Amrumbank angesagt. Wir haben gut diniert, würde ich mal sagen. Wer keinen Fisch mochte, bekam ein leckeres Schnitzel mit Pilzsoße. Rein statistisch mögen die Älteren in unserer Wehr eher Fisch. Anschließend setzten sich die einen in die Hotelbar, andere wiederum zog es in eine der gemütlichen Kneipen am „Alter Markt“ (Nä, nich en Kölle).

Am Sonntag war Abreisetag. Nach dem Frühstück machten wir zuerst einen kleinen Abstecher zum Emssperrwerk. Dann fuhren wir zur Besichtigung in die Meyerwerft nach Papenburg. Nach etwas geschichtlichem, einem kleinen Filmvortrag und der Besichtigung der Modellschiffe, weiß man, dass der Portalkran 800 Tonnen trägt. Wenn man dann in die Montagehalle blickt bleibt einem trotzdem die Spucke weg. Ein Besuch ist also ein absolutes Muss wenn man mal in die Nähe von Papenburg kommt. Zur Mittagszeit ging es in die Innenstadt zum Lunch. Danach traten wir unsere Heimreise an und waren gegen 20:00 Uhr daheim.

Hier an dieser Stelle einen großen Dank an unseren Fahrer Gerd und an unseren Reiseleiter Hubert, der uns nicht nur mit Kaffee und Informationen versorgte, sondern auch zu allem stets eine kleine Anekdote oder etwas Geschichtliches beizutragen hatte.

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Dieser Artikel wurde am 20. Oktober 2011 um 19:15 Uhr von Rainer van Engelshoven verfasst und in "Feste und Feiern" abgelegt.