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Blog Kameradschaftstour 2014 nach Münster


Am letzten Wochenende stand unsere Kameradschaftstour ins Münsterland an. Am frühen Freitagmorgen ging die Fahrt zunächst in das IDF Münster. Das IDF ist das Institut der Feuerwehr, also die zentrale Ausbildungsstätte der Feuerwehren in NRW, die gemäß FSHG das Land unterhalten muss.

Hier wurden wir um 10 Uhr von Herrn Kempker, der uns die Anlage zeigen wollte begrüßt und in einen Unterrichtsraum geführt. Zunächst bekamen wir einen kurzen Film über die Entstehung und die Arbeit des IDF zusehen. Im Anschluss wurde uns die Aufteilung der Anlage mittels Bildmaterial erklärt. Diese Prozedur kam für manchen von uns doch recht unerwartet und so wurden dem einen oder anderen nach kurzer Zeit die Augen schwer. Nach einer knappen Stunde ging es aber dann in die Anlage und da kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus. In einer riesigen Halle in der man eine Drehleiter in voller Höhe ausfahren konnte waren verschieden Gebäude eingebaut. In einem Einfamilienhaus, einem mehrstöckigem Wohnhaus, einem Bürogebäude mit voll eingerichtetem Labor und einem Werkstattgebäude waren verschiedene Szenarien eingebaut. Über ein Tablet-PC konnten Feuer und Rauch simuliert werden. Außerdem konnte man Puppen an Fenstern erscheinen lassen die winkend nach Hilfe schrien und heiße Brandherde hinter Türen, die heiß wurden, nachahmen. Weiter war eine Kletterwand mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen, an denen die Höhenretter üben konnten verbaut. Ein PKW der sich überschlagen konnte war ebenfalls vorhanden. Selbstverständlich hatte die Halle Gleisanschluss für Übungen an Eisenbahnwagen oder Straßenbahnen, die im Außenbereich abgestellt waren. Wir besichtigten einige Räume in den verschieden Gebäuden und Ebenen und verließen die Halle natürlich über den Keller durch eine Tiefgarage die ebenfalls für Übungszwecken gebaut wurde. Auf der Außenseite waren die gleichen Gebäude wie auf der Innenseite der Halle vorhanden, sodass man gleichzeitig mit mehreren Gruppen arbeiten konnte. Im Außengelände standen ein Tanklastzug, Güterwagen, eine Straßenbahn und eine kleine Lokomotive, die wir schon in dem Film bei einer Übung mit Zugunglück gesehen hatten. Hier draußen waren weitere Gebäude an dehnen geübt werden konnte. Das ganze Gelände erinnerte an eine kleine Ortschaft mit Bachlauf und eine Brücke.

Um 13 Uhr gab es dann Mittagessen in der IDF-Kantine. Erbsensuppe mit Wurst. Hmm lecker. Hatten wir doch seit dem Morgen nach Könsgens leckeren Baguettes bei einer kurzen Pause auf einem Rastplatz nichts mehr gegessen.

Gegen 16 Uhr bezogen wir dann unsere Zimmer im Gästehaus der Johanniter, was übrigens eine gute Adresse ist, wenn man in Münster ein paar Nächte übernachten möchte. Nach einer kurzen Pause zum Frischmachen ging es am Abend mit dem Bus ins Städtchen. Gutes Essen im Restaurant Leve, dann Bunter Vogel mit Ouvertüre von schräg gegenüber, Pinkulus - lecker Reissdorf, Destille, zum Schluss Schwarzes Schaf. Wem das nichts sag, soll selbst mal hinfahren. Die Letzten waren dann um 3:30 Uhr im Bett.

Am Samstagmorgen nach dem Frühstück, das Frühstücksbuffet ließ eigentlich keine Wünsche offen, ging es mit Fahrrädern, die wir vor Ort leihen konnten, in die Innenstadt. Da wir zwei Räder zu wenig hatten mussten sich zwei Kameraden am Bahnhof welche leihen. Leider waren alle Räder vermietet bzw. vorbestellt, sodass Patrick und Peter mit einem Tandem vorlieb nehmen mussten. Das Radfahren in Münster ist für Unsereins so eine Sache. Ich glaube man wird hier eher von Radfahrern, die sich mehr oder weniger Verkehrswidrig verhalten, über den Haufen gefahren als von Autofahren. Also ging es erst mal einmal um den Aasee und dann zum Hafen, hier war es ruhiger. Unsere kleine Radtour wurde natürlich von mehreren Erfrischungspausen und einem Fischbrötchen auf dem Markt unterbrochen. Am Abend ginge es dann zum Steilen Zahn, wo für uns ein Tisch bestellt war. Hier gab es Hamburger der Extraklasse und Steaks. Danach fuhren wir unsere Räder zurück in den Stall um uns nach einer kurzen Erfrischungspause wieder auf den Weg in die Stadt zumachen. Enchilada - muss man gewesen sein, Schwarzes Schaf - war auf einmal nicht mehr unsere Kragenweite, Pinkulus - lecker Reissdorf.

Am Sonntagmorgen nach dem reichhaltigen Frühstücksbuffet ging es vor der Heimreise noch einmal in die Stadt zum Stuhlmacher für ein paar Bierchen und Weißwurst, die nach 12 Uhr eingenommen wurde, welch ein Frevel.

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Dieser Artikel wurde am 25. September 2014 um 20:16 Uhr von Rainer van Engelshoven verfasst und in "Feste und Feiern" abgelegt.