Einsatz Klein-LKW verliert nach Unfall Klarlack
Ein auffahrender Klein-LKW (Kastenwagen) wurde von einem Sattelzug nach dem Zusammenstoß noch mehrere Meter mitgeschleift.Der Fahrer wurde glücklicherweise nicht eingeklemmt und auch nicht schwer verletzt. Er wurde jedoch mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.Durch den Aufprall leckten mehrere 25-Liter Fässer. Somit lief der Klarlack auf Harzbasis aus dem geschlossenen Kasten des Transporters auf die Autobahn. Bedingt durch den anhaltenden Regen und das Gefälle auf der BAB verbreitete sich der Stoff schnell auf der Fahrbahn. Als Erstmaßnahme stellte ein Trupp unter Atemschutz zwei Edelstahlmulden unter den Transporter und erkundete das Fahrzeug. Parallel hierzu erfolgte der Aufbau eines dreifachen Löschangriffs (Wasser, Schaum und Pulver). Anschließend öffneten mehrere Trupps unter leichtem Schutzanzug und Atemschutz das Fahrzeug, bargen alle Fässer und Kartonagen und lagerten diese auf dem Standstreifen. Zum Ende musste die Ladefläche und Einsatzstelle mit Bindemittel abgebunden werden und die beiden Fahrzeuge mittels hydr. Rettungsschere und Spreizer getrennt werden.Das Reinigen der Einsatzstelle übernahm eine Fachfirma. In den Gerätehäusern mussten die Gerätschaften und Bekleidungsgegenstände gereinigt werden. Die klebrige Masse zerstörte jedoch einige Ausrüstungsgegenstände, wie Funkgeräte, Sprechgarnituren, Atemschutzgeräte und Einsatzanzüge. In den nächsten Tagen steht somit eine Ersatzbeschaffung an.
Einsatzdetails
| Datum - Zeit: | 07. Dezember 2005 - 03:42 Uhr |
| Dauer: | 5 Stunde(n), 9 Minuten |
| Einsatzort: | BAB 3 Fahrtrichtung Frankfurt (AK BN/SU / AS Siebengebirge) |
| Einsatzstichwort: | GSG 2 |
| Einsatzkräfte: | Messgruppe Troisdorf, LZ Menden, TLF Siegburg, LG Niederpleis, LG Hangelar, RTW |
